Effi

Ein Indie-Songwriter, -Elektroniker und -Poet aus Graz, hier mit einem Song vom Debütalbum "Happy".
Happy

Effi über sich

Effi ist Songwriter. Er ist Elektroniker. Im Herzen Indie. Im Geiste Poet. Ein Grazer, der klingt, als ob er frisch aus London kommt. Aber er ist vor allem Eines: Vermutlich das größte Talent im Indiezirkus, das gerade vom Insidergeheimtipp zur Fixgröße am heimischen Musikhimmel heranwächst. Andreas Prochaska, Regisseur von „In drei Tagen bist du tot“, war so angetan, dass er gleich 5 Songs von Effi auf den Soundtrack für seinen neuen Film „Die unglaubliche Entführung der Frau Elfriede Ott“ nahm. Genregrenzen kennt EFFI nicht und diese sind ihm auch egal. Sitzt er mit seiner Mischung aus verspielter Elektronik und Gitarrenmusik sowieso zwischen den Stühlen. Paolo Nutini wünschte ihn sich als Support in der Wiener Open Air Arena.

Effi´s Debutalbum trägt den charmanten Namen „Astronaut“. Innen: englischer Gesang, Indie-Elektronik und immer wieder dazwischen wunderbare Brisen Tropic-like-it´s-hot. Ein Maximum an minimalen Elementen zu schaffen ist seins. Der Astronaut zieht sich auch durch das Artwork, durch Zeichnungen, Shirtgrafiken und Videos - das schon seit Jahren. Gewachsen ist Effi in den drei Jahren, in denen er das Album geschrieben hat, gewaltig. Ihm zur Seite stand beim Album Co-Produzent Alexander Nefzger, der auch schon Alben von „Clara Luzia“, „Mika Vember“, „Illute“ und „Kommando Elefant“ feingeschliffen hat. Das Schlagzeug wurde von niemand Geringerem gespielt, als dem Ohrbooten-Schlagzeuger Markus „Onkel“ Lingner. Eine illustre Runde, die vielfältiger und unterschiedlicher nicht sein könnte. Genau richtig für „Astronaut“.

Mit bürgerlichem Namen heißt „Effi“ Thomas Petritsch. Der Name Effi kommt von der literarischen Figur Effi Briest, gleichzeitig auch der Name des Romans von Theodor Fontane. „Die Figur drückt den ständigen Zustand der Zerissenheit zwischen gesellschaftlichen Zwängen und kindlich-naiv romatischer Abenteuerlust aus, die mich auch ständig begleitet“, so Effi. Seine Musik beschreibt er selbst als vielfältigen Minimalismus, der sich nicht widerspricht. Als Literaturstudent und Teil des Kollektivs „Blattwerk“, lässt er es sich nicht nehmen, die Hand über seinen kompletten künstlerischen Output zu behalten. Er spielt die meisten Instrumente auf seinem Album selbst, alle davon als Autodidakt erlernt. Darunter ungewöhnliche Instrumente, wie etwa die Ukulele. Das Artwork des Albums „Astronaut“ stammt ebenfalls aus der eigenen Feder. Effi betourte mit seiner Band bereits Länder wie Deutschland, Russland, Lettland und Estland, war als Straßenmusiker in Neuseeland unterwegs. Darin begründet sich auch sein ungewohnt britischer Akzent, den er auf seinen Reisen als Mitbringsel angeheftet bekam.

Facts:

aus österreich | *2009
effi

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